
Aufregend war es mit vielen Höhepunkten. Zunächst einmal die Statistik . Es wurden etwas mehr als fünfhundert Straßen erwandert, 3200 Straßen liegen noch vor mir. Es gab einen Spendenrekord in diesem Jahr, so dass € 3.693 zusammen gekommen sind. Insgesamt wurden im Laufe des Projektes über € 22.000 eingesammelt. Ich danke allen Spendern, die sich so großzügig an meinem Projekt beteiligt haben. Das Interesse an meinem Projekt wächst mit den Jahren. So konnte ich in diesem Jahr über tausend Klicks im Monat auf meiner Homepage verzeichnen.
Das Geld ging komplett an das Projekt „Danielas Afrika“. Daniela ermöglich inzwischen über 40 Kindern in der Nähe von Mombasa den Unterricht in privaten Schulen, hilft verarmten und erkrankten Menschen und tut darüber hinaus noch viel, viel mehr Gutes. Schaut doch mal auf ihrer gleichnamigen Homepage danielasafrika.de vorbei und informiert Euch selbst über Ihre umfangreichen Hilfen. Dort findet Ihr auch ein Spendenkonto. Ihr werdet sehen: wenig hilft schon recht viel und mehr hilft sehr viel. Mit etwas über dreißig Euro im Monat kann man z.B. einem Kind den Schulbesuch ermöglichen. Ich habe dieses Jahr Daniela in Afrika besucht und mich an Ort und Stelle von ihrer segensreichen Arbeit überzeugen können. Wenn Ihr mehr darüber erfahren möchtet, lest am besten meine Geschichten im Kapitel „Stories“. Ich kann bestätigen, dass wirklich jeder Cent, den Ihr spendet, zu hundert Prozent an die Bedürftigen weiter gegeben wird.

Danken möchte ich auch meinen treuen Mitwanderern in Berlin: Irma, Liisa und Hund Martha. Sie begleiten mich schon seit geraumer Zeit auf meinen Touren immer am Sonntag. Das ist jedes Mal ein besonderer Höhepunkt, denn Liisa erweist sich dort als sachkundige Begleiterin. Sie ist mit ihrem Hund schon fast überall in Berlin gewesen und kann viele Anekdoten für meine Geschichten beitragen. Ohne sie wäre ich sonst an den Gleisen des Leichenzuges achtlos vorbeigelaufen.
Auf meinen Wanderungen treffe ich immer wieder, meistens zufällig, interessante Menschen. In besonderer Erinnerung bleibt mir in diesem Jahr die Begegnung. mit Gilad Hochmann, einem jungen israelischen Komponisten für zeitgenössische Musik. Daniela und ich waren unterwegs in einer der unzähligen Kolonien, hatten Durst, und fanden als letzten Ausweg eine dieser typischen Gartenwirtschaften. Aber egal – der Durst bestimmte unsere Entscheidung. Überrascht waren wir vom Speisenangebot, das wir hier nicht erwartet hätten. Moderne und ambitionierte Küche. Ähnlich ging es den Gästen neben uns, mit denen wir ins Gespräch kamen. Es waren Gilad und seine Begleiterin. Schnell fanden wir heraus, dass wir alle vier etwas ungewöhnliche Dinge taten. Gilad ist Komponist, seine Freundin Stenografin im Bundestag und wir Beide, – na, Ihr wisst es schon. Da gab es viel Gesprächsstoff, und der Tag war viel zu kurz. Inzwischen habe ich Gilad wieder getroffen. Er hat mir viel aus seinem Leben erzählt, aber noch längst nicht alles. Jedenfalls reicht es noch nicht für eine Geschichte über ihn. Die habe ich aber bereits begonnen und werde sie 2025 fortsetzen. Denn wir haben uns schon für ein weiteres Treffen verabreded, auf das ich mich riesig freue.

Ich warte auf die neuen Herausforderungen in meinem Projekt und hoffe, dass das neue Jahr mit vielen guten Überraschungen und mehr Frieden aufwartet. Bleibt mir treu!
