Rudow – enttäuschend

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Rudow ist ein Stadtteil des Bezirks Neukölln.

Was ist los in Rudow? Nichts. Da wohnen viele Menschen, etwa vierzigtausend. Es gibt 217 Straßen. Davon sind einige sehr lang. Rudow dehnt sich auch ziemlich aus, über fast 12 Quadratkilometer. Für mich war das eine riesige Herausforderung. Wenn man Google fragt, was in Rudow los ist, erhält man zur Antwort: „Nach schwerem Unfall in Berlin-Rudow: Frau stirbt im Krankenhaus. Bei einem Unfall in Rudow werden fünf Menschen verletzt, eine Frau wird im Auto eingeklemmt. Sie kommt mit einem Hubschrauber in eine Klinik, verstirbt doch jedoch.“ Wenig aufregend und auch noch in schlechtem Deutsch.

Rudow war der Grenzübergang zur DDR. Wer preiswert vom Flughafen Schönefeld fliegen wollte, musste hier durch. Es war auch der erste Grenzübergang, über den Trabbis nach der Maueröffnung nach Berlin fuhren. Ziemlich unbemerkt. Weil hier halt nichts los ist. Wie es damals aussah, kann man auf den Tafeln an der ehemaligen Grenze sehen, oder im obigen Bild.

Wie es heute aussieht, ist nicht der Rede wert. Es gibt allerdings auch keine wirklich gruselige Architektur. Alles ist ganz normal. Wer heute mit der U7 zum Flughafen BER möchte, muss am Endbahnhof Rudow aussteigen und einen kurzen Blick auf den Stadtteil werfen. Aber das wird sich auch irgendwann erledigen. Es gibt Pläne, die U7 bis zum Flughafen zu verlängern

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